850 Jahr-Feier

Ein Sandstein und ein Platz für die Ewigkeit

Heimatverein erinnert mit Kunstwerk an die 850-Jahr-Feier Neuenkirchens / Starmann gestaltete Gedenkstein

Die Erinnerung an die 850-Jahr-Feier Neuenkirchens im Jahr 2009 ist bei vielen Bürgern noch wach. Damit sie nicht verblasst, hat der Heimat-verein einen von Ferdinand Starmann gestalteten Gedenkstein aufgestellt.

Neuenkirchen. "Gut Ding will Weile haben", erklärte Ludger Bley, der Vorsitzende des Heimatvereins am Dienstagabend mit Blick auf den Jubiläums-Stein zur 850-Jahr-Feier. Drei Jahre nach dem großen Fest hat der Heimatverein den Stein offiziell vorgestellt. Er steht auf dem Parkplatz an der Bahnhofstraße gegenüber der Volksbank.
Die Idee für den Gedenkstein hatten Mitglieder des Heimatvereins bereits im Jahr 2009 gehabt. Den Auftrag erteilte der Vorstand an den ortsansässigen Künstler Ferdinand Starmann. Dieser wählte einen Ibbenbürener Sandstein für sein Kunstwerk. Den ausgesuchten Stein musste er kaum bearbeiten. Er versah ihn mit Lebenslinien und einem Bildnis, das die Umrisse der Gemeinde zeigt. Der Bildhauer beschriftete den Stein auf der Vorderseite mit "850 Jahre Neuenkirchen 1159-2009".
Auf der Rückseite liest der Betrachter den Spruch "Lerne aus der Vergangenheit, träume von der Zukunft und lebe in der Gegenwart." Dieser Satz habe eine besondere Bedeutung, betonte Bürgermeister Alfons Wieschmann. "Die 850-Jahr-Feier mit der Vielfalt an schönen Wagen beim Festumzug war eine gelungene Veranstaltung." Einen passenden Standort für den Gedenkstein zu finden, habe sich zunächst als schwierig erwiesen, sagte Ludger Bley. Doch die lange Suche habe sich gelohnt: "Auf diesem Platz soll der Sandstein für die Ewigkeit stehen." Zum Schluss der Vorstellung richtete Ludger Bley noch eine Bitte an Alfons Wieschmann.
Er regte an, in absehbarer Zukunft eine Beleuchtung für den Stein zu installieren. Auch die würde dazu beitragen, die Erinnerung an die 850-Jahr-Feier aufrecht zu erhalten.